Das Neueste von der Philharmonie Philharmonie Fechenheim e. V.

Komödie für Kinder in fünf Bildern von Eberhard Möbius nach der gleichnamigen Erzählung von Oscar Wilde

Das Gespenst von Canterville
Der amerikanische Gesandte Hiram B. Otis zieht mit seiner Familie in das Schloss Canterville, das er trotz aller Warnungen vor einem Gespenst gekauft hat – einem Vorfahr der Cantervilles, der seine Frau umgebracht haben soll und im Schloss sein Unwesen treibt. Doch selbst ein sich immer wieder erneuernder Blutfleck und Donnerschläge zu den ungünstigsten Zeitpunkten können die Familie aber nicht erschrecken.

Bei seiner ersten Begegnung mit der Familie Otis wird das Gespenst sogar aufgefordert, mit Schmieröl seine Ketten zu ölen, und von den Familienmitgliedern mit Kopfkissen beworfen. Auch danach gelingt es dem Gespenst nicht, die Familie zu erschrecken. Statt dessen drehen die frechen Töchter Jenny und Jill den Spieß um, während ihre Schwester Virginia Mitleid mit dem Gespenst bekommt und ihm dabei helfen möchte, endlich seine Ruhe zu finden …

Ein Stück der Gegensätze

"Das Gespenst von Canterville" war Oscar Wildes erste Erzählung. Sie erschien als Fortsetzungsgeschichte 1887 in der Londoner Zeitschrift "The Court and Society Review". Schon damals galt der 1854 in Dublin geborene Wilde als ebenso geistreicher und intelligenter wie überheblicher und exzentrischer Schriftsteller. Dabei erschienen seine berühmtesten Werke wie der Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" und das Schauspiel "Bunbury oder die Bedeutung, Ernst zu sein" erst in den Folgejahren.

Seinen kritischen Blick auf die englische Gesellschaft bewies Wilde auch mit "Das Gespenst von Canterville". Es ist eine Erzählung der Gegensätze: der furchtlose Vorwärtsdrang der amerikanischen Familie Otis und die beharrliche Rückwärtsgewandtheit der Engländer. Diese Kontraste bürgen für reichlich Komik. Wilde löst sie aber letztlich auf durch die nachdenkliche Virginia, die Verständnis für das Gespenst zeigt.

All das steckt auch im Schauspiel von Eberhard Möbius. Er hat Oscar Wildes Text gefühlvoll für die Bühne bearbeitet. So können auch Kinder über die Geschichte vom Gespenst von Canterville lachen und nachdenken.

Die Personen und ihre Darsteller

Lord Edward de Canterville Hans-Peter Große
Sir Simon de Canterville, der Geist Johannes Große
Mr. Hiram B. Otis, amerikanischer Gesandter Michael Regelein
Mrs. Lucrecia R. Otis, seine Frau Marion Berger
Virginia Anja Gries
Jill Daniela Regelein
Jenny Barbara Schoch
Mary Umney, die Haushälterin Renate Grund
Regie Hans-Peter Große
Bühnenbild Richard Spilger
Bühnentechnik Ralf Jurkschat
Souffleuse Uschi Kerber
Maske Diana Zeleny
Kostüme Marion Gries
Inspizienz/Requisiten Josef Wyhlidal und Jan Peter Nowak

Aufführungstermine

Samstag, 14. November 2010
16 Uhr, Premiere
Historischer Saal im Mainbörnchen,
Frankfurt-Fechenheim, Burglehen 7
Sonntag, 18. September 2011
16 Uhr
Evangelische Glaubenskirche,
Frankfurt-Fechenheim, Fuldaer Straße 20
Sonntag, 29. April 2012
15 Uhr
Turngemeinde Bornheim,
Frankfurt-Bornheim, Berger Straße 294
Sonntag, 6. Mai 2012
16 Uhr
Saalbau Schmid, Nidderau-Eichen
Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"

Szenenfoto "Das Gespenst von Canterville"