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Komödie in drei Akten von Jean Baptiste Molière in der hessischen Fassung von Wolfgang Kaus nach der Übersetzung von Auguste Cornelius
Argan ist beständig mit sich und seinen vermeintlichen Krankheiten beschäftigt. Deshalb hat er den Sohn von Dr. Diafoirus, selbst ein angehender Arzt, als seinen Schwiegersohn auserkoren, um immer medizinische Hilfe um sich zu haben. Dabei hat sich Argans einzige Tochter Angélique doch in Cléante verliebt und muss obendrein mit ihrer Stiefmutter Béline kämpfen. Denn die will Argan durch ewige Schmeicheleien dazu bringen, sie als Alleinerbin einzusetzen und Angélique ins Kloster zu schicken.
Aber zum Glück gibt es ja Argans Bruder Béralde, der sich redlich bemüht, seinen Bruder von seinem Krankheitswahn abzubringen und dem jungen Liebespaar zu seinem Glück zu verhelfen. Und dann ist da noch die freche Dienstmagd Toinette, die geschickt im Hintergrund die Fäden zieht …
Molières letzte Komödie (von Alexander J. Beck)
Molière war kein angenehmer Zeitgenosse – zumindest nicht für die Leute, die sich in seinen Stücken wiedererkannt haben. So geschah es natürlich auch in "Der eingebildete Kranke" von 1673. In dieser, seiner letzten Komödie ließ er kein gutes Haar an der gesamten Ärztewelt. Er führte sie vor als verschworene Kreaturen, die nicht besser als gewöhnliche Diebe sind. Einen ähnlichen Aufruhr hatte Molière bereits 1644 in Kirchenkreisen mit seinem "Tartuffe" ausgelöst, der ihm noch bis nach seinem Tode Schwierigkeiten bereiten sollte.
Körperlich erschöpft brach Molière am 17. Februar 1673 in der vierten Aufführung des "eingebildeten Kranken" auf der Bühne zusammen – er selbst spielte den Argan. Nach den "Frechheiten" gegenüber der Medizin, die er zu verantworten hatte, war kein einziger Arzt zu finden, der bereit war, Molière zu behandeln. Er starb kurze Zeit später auf dem Weg ins Krankenhaus, wahrscheinlich an den Folgen einer schweren Tuberkulose. Seiner Ehefrau Armande gelang es nur mit großen Anstrengungen, ein halbwegs anständiges Begräbnis für ihren Mann durchzusetzen. Als Ludwig XIV. von dem Tod des Dichters hörte, soll er angeblich gesagt haben: "Molière ist unsterblich." – Wie recht er hatte!
Die Personen und ihre Darsteller
| Argan, der eingebildete Kranke |
Bernd A. Schumann |
| Béline, seine zweite Frau |
Marion Berger |
| Angélique, seine Tochter |
Daniela Berger |
| Béralde, sein Bruder |
Hans-Peter Große |
| Cléante, Geliebter der Angélique |
Michael Regelein |
| Monsieur Diafoirus, Arzt |
Werner Henrici |
| Thomas Diafoirus, sein Sohn |
Jürgen Henrici |
| Monsieur Purgon, Argans Arzt |
Marcus Janz |
| Madame Fleurant, Apothekerin |
Brigitte Jurkschat |
| Monsieur Bonnefoi, Notar |
Wolfgang Berger |
| Toinette, Dienstmädchen |
Tanja Schumann |
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| Regie |
Alexander J. Beck |
| Bühnenbild |
Richard Spilger |
| Bühnentechnik |
Ralf Jurkschat |
| Souffleuse |
Barbara Schoch |
| Maske |
Uschi Damke |
| Kostüme |
Marion Gries |
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Samstag, 8. März 2008
20 Uhr, Premiere
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Saalbau TSG-Turnhalle, Pfortenstraße 55,
Frankfurt-Fechenheim
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Samstag, 15. März 2008
20 Uhr
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Bürgerhaus Ostheim, Hanauer Straße 1,
Nidderau-Ostheim
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Sonntag, 27. April 2008
16 Uhr
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Saalbau TSG-Turnhalle, Pfortenstraße 55,
Frankfurt-Fechenheim
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Sonntag, 28. September 2008
15 Uhr
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Hufeland-Haus, Wilhelmshöher Straße 34,
Frankfurt-Seckbach
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Freitag, 20. Februar 2009
20 Uhr
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Kultur- und Sportforum, Dortelweiler Platz 1,
Bad Vilbel-Dortelweil
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Samstag, 25. April 2009
20 Uhr
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Saal im Mainbörnchen, Burglehen 7,
Frankfurt-Fechenheim
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Sonntag, 6. September 2009
16 Uhr
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Henry-und-Emma-Budge-Heim,
Wilhelmshöher Straße 279, Frankfurt-Seckbach
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