Komödie von Peter Turrini nach dem Schauspiel "Mirandolina" von Carlo Goldoni
Mirandolina, selbstbewusste Wirtin eines Florentiner Wirtshauses, hat alle Mühe, sich die Männer, die in hartem Wettkampf um ihre Liebe stehen, vom Leib zu halten. Um ihre Gunst buhlen ein armer Marchese mit Verehrung und Anbetung, ein reicher Graf mit Geld und großzügigen Geschenken und der Kellner Fabrizio, ein kleiner Gauner aus Neapel, der mit proletarischem Charme punktet. Dejanira und Ortensia, zwei ordinäre Florentiner Dirnen, sollen sich nach Fabrizios Plan als reiche, adelige Damen ausgeben, um die buhlenden Aristokraten zu ködern. Doch Mirandolina hat es darauf abgesehen, den fanatischen Weiberhasser Cavaliere von Rippafrata mit allen Mitteln weiblicher Verführungskunst an sich zu locken. Es gelingt ihr, und der liebestolle Cavaliere liegt ihr in hoffnungsloser Leidenschaft zu Füßen. Als Mirandolina ihre Hand aber einem anderen reicht, nimmt der gedemütigte Aristokrat bittere Rache.
Der Regisseur Alexander J. Beck
Alexander J. Beck hat seine Schauspielausbildung bei Gitte Gundling von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt absolviert. Er wurde 2001 Teil des Ensembles um den Kabarettisten und Schauspieler Michael Quast. Mit ihm hat er bereits in zahlreichen Molière-Produktionen gespielt. Zu seinen weiteren Engagements zählen: Franz Moor in Schillers "Die Räuber" in Eisenach, diverse Sprechrollen im hr-Hörspielprojekt "Otherland" und der Pilot einer RTL-Comedy-Produktion mit Paul Panzer. Beck gründete 2004 seine eigene Theatergruppe in Frankfurt, das RaRa:Theater. Seit 2008 ist er festes Mitglied im Ensemble des "Deutschen Äppelwoi Theaters" in Bad Homburg. Er inszenierte schon in Frankfurt, Bad Vilbel und Bad Nauheim. "Die Wirtin" ist seine zweite Regie bei der Philharmonie Fechenheim, nachdem er bereits die Molière-Komödie "Der eingebildete Kranke" inszeniert hat.
Die Personen und ihre Darsteller